Rezension zu: Willemijn Ruberg, Kristine Steenbergh (Eds.): Sexed Sentiments. Interdisciplinary Perspectives on Gender and Emotion. Amsterdam u.a.: Rodopi 2011.

Nina Schumacher

Abstract


Anhand eingängiger Beispiele, primär aus der Geschichts- sowie der Literaturwissenschaft, und mit verschiedenen fachlichen Blickwechseln werden Strategien, Funktionen und Motive unterschiedlicher Ausformungen des Emotionsmanagements und die Entwicklungen der Emotionsforschung thematisiert. Als Querschnittsperspektive beleuchten die Autor/-innen der im Aufsatzband versammelten Beiträge immer wieder die vergeschlechtlichten Dimensionen der Hervorbringung von Emotionen. Dabei veranschaulichen sie emanzipatorische Aspekte, die der (bewusste) Umgang mit Emotionen haben kann, ebenso wie das Korsett aus Erwartungen, welches das ‚korrekte‘ emotionale Verhalten unweigerlich schnürt.

Schlagworte


Feminismus; Literatur; Queer; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/968



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