Rezension zu: Andreas Kemper: (R)echte Kerle. Zur Kumpanei der MännerRECHTSbewegung. Münster: Unrast Verlag 2011.

Robert Claus

Abstract


Lange Zeit unbemerkt, hat sich in unzähligen Internetforen maskulinistischer Provinienz die neueste Spielart antifeministischer Agitation formiert. Deren Virtualität sollte jedoch keineswegs zur Unterschätzung der selbsternannten ‚Bewegung‘ führen. Immerhin dominieren sogenannte Männerrechtler mittlerweile die Kommentarspalten vieler Leitmedien, erhalten institutionellen Rückenwind, warten mit ganz ‚analogen‘ Veranstaltungen auf und schärfen damit ihr gesellschaftspolitisches Profil. Andreas Kemper hat sich den Geschlechtertraditionalist/-innen und ihren nach rechtsaußen offenen Positionen angenommen. Wissenschaftliche Forschungen im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung mit postfeministisch-biologistischen Geschlechterkonzepten sollten, nein, müssen folgen, wie der Autor selber unterstreicht.

Schlagworte


Feminismus; Gender Mainstreaming; Gerechtigkeit; Gewalt; Gleichstellung; Männlichkeit; Rechtsextremismus; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/962



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