Rezension zu: Barbara Rinken: Spielräume in der Konstruktion von Geschlecht und Familie? Alleinerziehende Mütter und Väter mit ost- und westdeutscher Herkunft. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2010.

Julia Graf

Abstract


Vor dem Hintergrund der wachsenden Zahlen Alleinerziehender und den bekannten ökonomischen Risiken dieser Familienform stellt sich Barbara Rinken der Aufgabe, diese in Bezug auf Emanzipation und auf Dekonstruktionsprozesse dichotomer Vorstellungen von Geschlecht zu erforschen. Sie kristallisiert hierbei auf Basis einer fundierten Rekonstruktion des Forschungsstandes und eigens durchgeführter Interviews heraus, welche Möglichkeiten diese Lebensform den Alleinerziehenden in Bezug auf ihre individuelle Konstruktion von Geschlechtlichkeit bietet und welche Grenzen diesen Spielräumen gesetzt sind. Spannend macht ihre empirisch fundierte Analyse dabei besonders der forschungspraktisch gut umgesetzte Anspruch, subjektive Verortungen und sozialstrukturelle Befunde in Zusammenhang zu bringen.

Schlagworte


Biografie; DDR; Familie; Feminismus; Kinder; Körper; Mutterschaft; Rollen; Sozialisation; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/957



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