Rezension zu: Manuel Borutta, Nina Verheyen (Hg.): Die Präsenz der Gefühle. Männlichkeit und Emotion in der Moderne. Bielefeld: transcript Verlag 2010.

Mechthild Bereswill

Abstract


Im Mittelpunkt der Rezension stehen grundsätzliche Fragen der geschlechtertheoretischen Erfassung des Verhältnisses von Emotionen und Geschlecht, die sich aus den Beiträgen des Sammelbands ergeben, wobei der Fokus auf Männlichkeiten gerichtet ist. Sind Gefühle grundsätzlich vergeschlechtlicht, wie Ute Frevert dies voraussetzt? Oder gilt die Setzung, die Andreas Reckwitz vornimmt, dass die Emotionen des Subjekts in der Moderne und Postmoderne nicht immer einer Vergeschlechtlichung unterliegen und Geschlecht damit nur ein Anschlussphänomen wäre? Im Kontext solcher geschlechtertheoretisch umstrittenen Fragen werden auch die theoretischen Forschungsprämissen, die die Herausgeber/-innen des Bandes darlegen, näher beleuchtet.

Schlagworte


Emotionen; Männlichkeit; Moderne; Repräsentation; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/892



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