Die Entstehung des „Judenbildes“ in den Alltagsmedien des 19. Jahrhunderts

Ute Wrocklage

Abstract


In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beginnen, Illustratoren und Zeichner von Bildwitzen und Karikaturen das stereotype und in der Folge antisemitische Bild vom Juden herauszubilden. Es findet schnell Eingang in die illustrierten Zeitschriften und Bilderbögen der Zeit. In diesen drei untersuchten Bildmedien kennzeichnen neben der Physiognomie diskriminierende Attribute den Juden als Typus. Dieser Entwicklung und der Herausbildung der Stereotype zum antisemitischen Judenbild geht die Arbeit nach.

Schlagworte


Antisemitismus; Bildende Kunst; Medien; Neuzeit; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/76



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