Rezension zu: Hannelore Schlaffer: Mode, Schule der Frauen. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 2007

Rolf Füllmann

Abstract


In ihrem Buchessay zeigt die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Hannelore Schlaffer in einem drei Jahrhunderte umspannenden kulturhistorischen Überblick schlüssig und in Form eines rhetorischen Feuerwerks, dass die ‚Schulung‘ von Frauen im westlichen Kulturraum von immer gleichen binären Gender-Regulationen bestimmt wird. Dies geschieht unabhängig davon, ob eine modisch klar definierte Gender-Differenz wie zu Beginn des bürgerlichen Zeitalters, eine ‚Vermännlichung‘ der Frau als „Knäbin“ seit den 20er Jahren oder die Integration des Weiblichen in jugendliche Subkulturen wie den Punk vorliegt. Selbst weibliche Bildungsideale – so kann Hannelore Schlaffer nachweisen – folgen modischen Entwicklungen.

Schlagworte


Moderne; Ästhetik; Jugend; Konsum; Körper; Kultur; Rollen; Sozialisation; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/738



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