Lebensführung als Grundlage der ‚Gläsernen Decke‘

Andrea Wolffram

Abstract


In der Studie wird aufgezeigt, wie die an gesellschaftlichen Vorgaben ausgerichtete Lebensführung von Frauen als strukturelle Barriere deren Karrierechancen beeinflusst. Im Gegensatz dazu befördert eine männliche Lebensführung, die tradierte Vorstellungen einer geschlechtertypischen Arbeitsteilung erfüllt, immer noch eine männliche Karriere. Mit dem Konzept der bürgerlichen Lebensführung entlarvt Bärbel Könekamp somit einen bedeutsamen Mechanismus für die Reproduktion vertikaler Arbeitsmarktsegregation.

Schlagworte


Beruf; Hochschule; Soziale Ungleichheit; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/691



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