Gelehrte Frauen in der Frühen Neuzeit

Xenia von Tippelskirch

Abstract


Welche Möglichkeiten bestanden für Frauen in der frühen Neuzeit, gelehrtes Wissen zu erwerben, und welche soziale Position konnten sie durch Gelehrsamkeit erlangen? Davon ausgehend, dass Wissen in der Frühen Neuzeit nicht allen Menschen gleichermaßen zugänglich war, werden in den Beiträgen dieses Sammelbandes die sozialen, politischen und repräsentativen Funktionen der Wissensaneignung und die damit verbundenen Prozesse der Hierarchisierung und Dehierarchisierung untersucht. Die eindeutig geschlechtsspezifische Zuordnung von Wissen und Gelehrsamkeit wird so erneut in Frage gestellt. Die Untersuchung von nicht-institutionalisierten Formen des Wissensaustausches erlaubt es, die soziale Rolle von Frauen und Männern neu in den Blick zu nehmen, ohne dass Frauen dabei lediglich als „Objekte einer Ausschlussforschung“ (S. 11) begriffen würden.

Schlagworte


Bildung; Neuzeit; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/345



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