Rezension zu: Myra Marx Ferree: Feminismen. Die deutsche Frauenbewegung in globaler Perspektive. Frankfurt am Main u.a.: Campus Verlag 2018.

Ingrid Kurz-Scherf

Abstract


Frauen*Bewegungen folgen in verschiedenen Ländern einer je eigenen Dynamik, die v.a. durch die jeweiligen Verknüpfungen der Geschlechterverhältnisse mit anderen Dimensionen sozialer Ungleichheit geprägt wird, aber auch abhängig ist von unterschiedlichen strategischen Entscheidungen der Akteur*innen in diesem Kontext. Myra Marx Ferree demonstriert die Pluralität und Dynamik feministischer Politik am Fallbeispiel Deutschland im Vergleich mit den USA über den langen Zeitraum von 1848 bis 2005. Eher exemplarisch als systematisch werden große Linien des Wandels von Feminismus bzw. von Gender Politics in ihrer intersektionalen Verschränkung mit anderen Achsen der Differenz wie auch mit anderen Dimensionen sozialer Bewegung und politischen Handelns beleuchtet. Die Vergleichsperspektive soll vor allem der Strategieentwicklung feministischer Politik in globaler Perspektive zu neuen Impulsen verhelfen.


Schlagworte


Alte Frauenbewegungen; Feminismus; Gender Mainstreaming; Geschlecht; Gleichstellung; Intersektionalität; Neue Frauenbewegungen; Politik; Recht; Soziale Bewegungen; Staat; Ungleichheit

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1263



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