Rezension zu: Ursula Offenberger: Geschlecht und Gemütlichkeit. Paarentscheidungen über das beheizte Zuhause. Berlin: De Gruyter 2016.

Katja Hericks

Abstract


Wie stellen heterosexuelle Paare mittels Heiztechnologie sich und ihr Zuhause als aufeinander bezogene Einheiten her, ist die Frage, welche die Autorin mithilfe eines spannenden qualitativen Zugangs auf der Grundlage von Grounded Theory und Situationsanalyse beantwortet. In ihrer Untersuchung beschreibt sie zum einen die Verlaufskurve dieses Konstruktionsprozesses, zum anderen die technologischen, symbolischen und Wissens-Ordnungen im Sinne des prozessualen Ordnens nach Strauss, in welchen Paarförmigkeit, home making, (un)doing gender und Technik interagieren. Geschlechter-, paar- und techniksoziologische Erträge ergeben sich aus dem konsequent dynamisierten konstruktionstheoretischen Zugang.


Schlagworte


Technik; Methoden; Arbeitsteilung; Partnerschaft; Heteronormativität; Gender; Geschlecht

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1215



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