Editorial zu querelles-net 14(3)

Marco Tullney

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einer längeren Sommerpause freuen wir uns, Ihnen eine neue Ausgabe von querelles-net vorstellen zu können.

Wir eröffnen diese Ausgabe mit einer Rezension von Sahra Dornick zu Anna Buschmeyer: Zwischen Vorbild und Verdacht. Wie Männer im Erzieherberuf Männlichkeit konstruieren und einer Rezension von Mirjam Dierkes zu Hilge Landweer, Catherine Newmark, Christine Kley, Simone Miller (Hg.): Philosophie und die Potenziale der Gender Studies. Peripherie und Zentrum im Feld der Theorie. Bielefeld: transcript Verlag 2012. Auch die weiteren Besprechungen gehen auf aktuelle Veröffentlichungen der Geschlechterforschung ein.

Alle Texte stehen im HTML-Format und als ebook im EPUB-Format bereit. Zusätzlich bieten wir die Gesamtausgabe im EPUB-Format an, falls Sie sich die Ausgabe komplett auf ein ebook-Lesegerät laden möchten.

Wir haben vor einigen Wochen eine neue Suchfunktion in querelles-net freigeschaltet, die einem Entwicklungsprojekt an der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Public Knowledge Project entspringt. Nun stehen Ihnen deutlich umfangreichere Suchmöglichkeiten zur Verfügung – angesichts von vielen hundert Rezensionen in querelles-net eine sehr nützliche Ergänzung. Unter anderem können Sie jetzt Ihre Suchen nachträglich verfeinern, es werden Ihnen verwandte Suchbegriffe und alternative Schreibweisen vorgeschlagen, und die Suche deckt alle Sprachen ab. Insbesondere sollte die Reihenfolge der Suchergebnisse nach Relevanz deutlich besser funktionieren als bisher. Über Erfahrungsberichte freuen wir uns.

Auch weiterhin werden wir uns darum bemühen, die Qualität und Sichtbarkeit von querelles-net und den in der Zeitschrift erscheinenden Texten weiter zu erhöhen. Die Indizierung der Zeitschrift im Directory of Open Access Journals ist eine wesentliche Quelle dieser Sichtbarkeit, und wir begrüßen die Verschärfung der Aufnahmekriterien im DOAJ und sehen sie als weitere Unterstützung und Hilfestellung für Zeitschriften.

Wir sind stets auf interessante Rezensionen angewiesen und hoffen auf zahlreiche Rezensionsangebote. Die Redaktion von querelles-net bemüht sich um kritische Rezensionen, in denen genau analysiert und gewertet wird. Bei unserer Arbeit profitieren wir von Rückmeldungen zu allen Aspekten von querelles-net. Auch bei Fragen, die Sie zur Zeitschrift haben, stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich auch an die Redaktion, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder wenn Sie Interesse an Kooperation oder Mitarbeit haben.

Wie im Editorial einer der letzten Ausgaben möchten wir darauf hinweisen, dass wir auch an Besprechungen anderer Medienarten jenseits des Buchs interessiert sind, dass wir prinzipiell alle Titel, die aus Geschlechterforschungsperspektive interessant sind, für rezensionswürdig halten – und dass wir uns über eine Vergrößerung unseres Rezensent/-innenkreises auch über die engere Geschlechterforschung hinaus freuen.

Allen Leser/-innen wünschen wir eine spannende und aufschlussreiche Lektüre der neuen Rezensionen. querelles-net ist eine Open-Access-Zeitschrift im Sinne der Berliner Erklärung und der BOAI-Definition. Sie können die Texte dieser Ausgabe nicht nur kostenlos lesen, sondern auch unter den liberalen Bedingungen der verwendeten Creative-Commons-Lizenz frei nutzen. Wenn Sie die Texte an anderen Orten weiternutzen oder archivieren möchten, unterstützen wir Sie gerne. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Interesse an einem Austausch zum Thema Open Access in der Geschlechterforschung haben.

Vielen Dank für Ihr Interesse,
Marco Tullney

An dieser Ausgabe wirkten mit: Valeria Raupach, Anita Runge, Marco Tullney (Redaktion), Judith W. Guzzoni (Lektorat) und Barbara R. Pausch (Übersetzungen) – und natürlich die Rezensentinnen und Rezensenten. Wir bedanken uns für die Unterstützung.

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querelles-net wird herausgegeben an der Freien Universität Berlin. ISSN 1862-054X