Verwendung von Creative-Commonz-Lizenz

querelles-net als Open-Access-Zeitschrift

Den Grundprinzipien des ‚Open Access‘, wie sie in der Bethesda-Erklärung, der Budapest Open Access Initiative und in der Berliner Erklärung festgelegt sind, entspricht die von uns vorgesehene Creative Commons-Lizenz. Damit ist die Anschlussfähigkeit, z.B. die Aufnahme in Verzeichnisse von Open Access-Zeitschriften, das Einstellen der Inhalte in Open Access-Server, gegeben. Das Bekenntnis zur Idee des Open Access ist dabei nicht nur unter dem Aspekt des kostenfreien Zugangs zu sehen; entscheidende Punkte sind etwa auch die Verbesserungen bei der Qualitätssicherung und die Erleichterungen für wissenschaftliche Diskussion und Lehre, wenn Nutzungsbarrieren wegfallen.

Die Creative Commons-Lizenzen stellen ein mittlerweile etabliertes Regelwerk für freie Inhalte in Wissenschaft und Kultur dar. Nähere Informationen zu Geschichte und grundlegenden Überlegungen finden Sie auf der zugehörigen Homepage (http://creativecommons.org/). Explizites Ziel der Lizenzen ist es, für Rechtsklarheit im Dschungel aus Urheberrecht und Nutzungsrechten zu sorgen im Sinne einer möglichst freien Nutzung von Inhalten. Für diejenigen, die Inhalte produzieren – z.B. einen Text verfassen – entsteht oft die Schwierigkeit, dass sie ihre Inhalte dann veröffentlichen können, wenn sie weitreichende Rechte (z.B. exklusive Nutzungsrechte) abtreten: an Verlage, Medienunternehmen, Zeitschriften etc. In der Folge haben Urheber/-innen einen Großteil der Kontrolle über die von ihnen geschaffenen Inhalte verloren, etwa in Bezug auf erneute Veröffentlichung. Doch auch wenn Verfasser/-innen einen Text selber publizieren, z.B. im Internet, entstehen Unklarheiten, unter welchen Bedingungen Dritte die Inhalte nutzen können. Darf ein Ausdruck angefertigt werden? Darf eine Kopie an weitere Personen weitergegeben, gar der Text erneut veröffentlicht werden? Fragen zur Nutzung müssen immer wieder im Einzelfall entschieden werden, selbst wenn die Urheberin, der Urheber bestimmte Nutzungen des Inhalts generell freistellen möchte. Die Creative Commons-Lizenzen sollen hier Besserung bringen, indem sie dem oft praktizierten ‚All rights reserved‘ ein ‚some rights reserved‘ entgegensetzen: Die Urheber/-innen geben die Nutzung ihrer Inhalte frei für einen klar angegebenen Bereich zu klaren Bedingungen, weitergehende Nutzungen bedürfen nach wie vor der Zustimmung der Urheber/-innen. Dazu sind einander entsprechende allgemeinverständliche und juristisch ausführlich geschriebene Fassungen der Lizenzen erstellt worden; die von uns ausgewählte Lizenz finden Sie unter http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/ und http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode. Zentrale Aspekte sind: Die unter diese Lizenz gestellten Inhalte können nicht nur kostenfrei genutzt werden, sondern auch weitergegeben und bearbeitet werden, solange die Urheberin, der Urheber genannt wird und solange auf die Lizenz verwiesen wird.

Für uns als Zeitschrift bedeutet dies: Wir können die hier erscheinenden Texte zu klaren Bedingungen bereitstellen und nutzen, ohne dass wir uns umfassende Nutzungsrechte durch die Autor/-innen und Rezensent/-innen übertragen lassen müssen. Weitergehende Nutzungen, z.B. die Zusammenstellung ausgabenübergreifender thematischer Sammlungen oder die Archivierung der Texte auf Publikationsservern sind möglich. Wir können dazu beitragen, dass wissenschaftliche Texte frei zugänglich sind und erfüllen die Anforderungen der Berliner Erklärung, die auch die Freie Universität Berlin unterzeichnet hat. Für Sie als Autor/-innen bzw. Rezensent/-innen bedeutet die Änderung: Sie müssen keine Nutzungsrechte an die Zeitschrift abtreten. Sie gewähren in verbindlicher Weise Nutzungsrechte, die eine Reichweite und Sichtbarkeit Ihres Textes fördern und unterstützen dabei gleichzeitig Qualität und Zugänglichkeit. Auch durch die so ermöglichte Einbindung in Open Access-Kataloge erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Publikation. Sie behalten die Option auf eine Veröffentlichung des Textes an anderem Ort. Doch natürlich bindet die Lizenz auch Sie: Sie können die Lizenz nicht rückwirkend einschränken; solange die Lizenzbedingungen beachtet werden, kann die Nutzung Ihrer Texte nicht verhindert werden.

Wir gehen davon aus, dass die angesprochenen Vorteile die stets mit Neuerungen verbundenen Sorgen und Nachteile überwiegen. Wenn Sie weitere Informationen benötigen, die Ihnen bei der Entscheidung, ob Sie uns Ihre Rezension zur Verfügung stellen möchten, helfen können, zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden.

Korrekte Zitierung

Falls Sie Creative-Commons-lizensierte Beiträge aus querelles-net unter den Lizenzbedingungen verbreiten oder weiternutzen möchten, so benennen Sie bitte die ursprüngliche Quelle des Dokuments nach dem folgenden Muster:

TITEL von AUTORIN steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz und ist in der Zeitschrift querelles-net unter URL erschienen.

Bitte setzen Sie entsprechend Titel, Autor/-innenname und URL ein. Über Hinweise auf Nachnutzungen der Beiträge freuen wir uns.