Rezension zu: Gottfried Magerl, Reinhard Neck, Christiane Spiel (Hg.): Wissenschaft und Gender. Wien u.a.: Böhlau Verlag 2011.

Veronika Wöhrer

Abstract


In neun recht unterschiedlichen Zugängen werden die Unterrepräsentation von Frauen in der Wissenschaft, institutionelle und wissenschaftspolitische Maßnahmen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und zum Teil auch notwendige Veränderungen in Bezug auf wissenschaftliche Inhalte angesprochen. Die vorgestellten Perspektiven unterscheiden sich nicht nur disziplinär, sondern auch in ihren theoretischen Hintergründen sowie den Bezügen auf feministische Konzepte. Gemeinsam ist den meisten Beiträgen, dass implizit oder explizit ein Schwerpunkt auf Naturwissenschaften und Technik gelegt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als schwieriges Hindernis dargestellt wird. Insgesamt handelt es sich um einen informativen Überblick, aber nicht um ein besonders innovatives Buch.

Schlagworte


Geschlecht; Gender; Wissenschaftstheorie; Hochschule; Gleichstellung

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1012



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