Rezension zu: Ursula Birsl (Hg.): Rechtsextremismus und Gender. Opladen u.a.: Verlag Barbara Budrich 2011.

Robert Claus

Abstract


Der breitflächigen Geschlechterblindheit innerhalb der bundesdeutschen Rechtsextremismusforschung setzt die Herausgeberin Ursula Birsl einen Sammelband entgegen, in dem sie bisher fragmentierte Ergebnisse feministischer Forschung, kritischer Männlichkeitsforschung und geschlechterreflektierter Praxis zusammenführt. Darüber hinaus wird weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt und die Bedeutung der Kategorie Gender hervorgehoben. Ohne deren konsequenten Einbezug bleiben rechtsextreme Phänomene nicht vollends analysierbar, so der grundsätzliche Tenor. Daraus ergeben sich reichhaltige Perspektiven auf Geschlechterkonstruktionen, Einstiegsprozesse und Einstellungspotentiale.

Schlagworte


Feminismus; Gewalt; Männlichkeit; Rechtsextremismus; Jungen; Mädchen; Nationalsozialismus; Biografie; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/983



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