Cyborg oder Göttin: Wie Technikforscherinnen ihr Verhältnis zu Technik sehen

Ulrike Kissmann

Abstract


Die Autorinnen haben für die Beiträge eigene auto/biographische Erlebnisse ausgewählt, in denen der mediale Charakter von Technik deutlich wird. Die Geschichten erzählen also von Technik, die soziale Ordnung und Bedeutung vermittelt und auf diese Weise dazu beiträgt, Geschlechtergrenzen und andere Grenzen wie die zwischen „bekannt“ und „fremd“ oder „normal“ und „anormal“ herzustellen. Die Auto/Biographien sind durch Technik einerseits fremdbestimmt, andererseits zeigen die Autorinnen auch, wie Selbstbestimmung über diese Grenzen hinweg möglich ist. Sie benutzen Donna Haraways Cyborg Metapher (1985), um das Selbst in der Verflechtung von Sozialem und Technischem auto/biographisch zu rekonstruieren.

Schlagworte


Biografie; Naturverhältnisse; Technik; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/96



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