Rezension zu: Kerstin Hadjer: Geschlecht, Magie und Geld. Sozial eingebettete und okkulte Ökonomien im Bénin, Westafrika. Münster u.a.: LIT Verlag 2009.

Karola Elwert-Kretschmer

Abstract


Im Zentrum der Untersuchungen im vorliegenden Buch stehen die ökonomischen und sozialen Formen der Existenzsicherung in ländlichen Haushalten in Zentral-Bénin, Westafrika. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Ausgaben für magische Zeremonien, die das Haushaltsbudget belasten, und auf der Frage, welche Konsequenzen dies für die einzelnen Personen nach sich zieht. Kerstin Hadjer legt besonderen Wert darauf, die Daten zu den ökonomischen Aktivitäten von Frauen mit einzubeziehen, die bisher, so die problematische Annahme, wenig Beachtung fanden. Den theoretischen Schlussfolgerungen in ihrer Studie mag man nicht immer folgen, denn sie stehen immer wieder im Widerspruch zu den eigenen Daten und basieren auf einer selektiven Kenntnis der Literatur.

Schlagworte


Familie; Geld; Hexen; Ökonomie; Regionalstudien; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/934



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