Rezension zu: Eva Boesenberg: Money and Gender in the American Novel, 1850–2000. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2010.

Stefan Leonhard Brandt

Abstract


Eva Boesenberg setzt sich aus einer kultur- und literaturhistorischen Perspektive mit der Verknüpfung von Ökonomie und Geschlechterdiskurs im US-amerikanischen Roman auseinander. Im Zentrum steht die Frage, ob und zu welchem Grad die ‚Sprache des Geldes‘ geschlechtsspezifisch codiert ist und welche Besonderheiten gerade im nordamerikanischen Kulturraum zu beobachten sind. Die Autorin behandelt die literarische Repräsentation dieses Geflechts in insgesamt 35 Romanen aus der Zeit von 1850 bis 2000, wobei ihr Fokus auf den geschlechtsökonomischen Relationen liegt, die weniger hierarchisch angelegt seien als hegemoniale Konstruktionen, und liefert zugleich einen kenntnisreichen geschichtlichen Abriss über den Zusammenhang von Geschlecht und Wirtschaft.

Schlagworte


Geld; Kultur; Literatur; Männlichkeit; Weiblichkeit; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/925



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