Rezension zu: Elisabeth Maurer: Fragile Freundschaften. Networking und Gender in der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung. Frankfurt am Main u.a.: Campus Verlag 2010.

Sandra Beaufaÿs

Abstract


In ihrer methodisch vielfältigen und an handlungspraktischen Verweisen reichhaltigen Begleitstudie eines Graduiertenkollegs mit der Ausrichtung „Gender Studies“an einer Schweizer Hochschule legt Elisabeth Maurer offen, welche verschwiegenen und gleichzeitig bewusst gepflegten sozialen Voraussetzungen akademische Karrieren haben. Heimliches Thema dieses Buches ist daneben der höchst komplexe und ineinander verwobene Prozess wissenschaftlicher Reflexion und gleichstellungspraktischer Intervention. Die Autorin sitzt als forschende Gleichstellungsbeauftragte quasi zwischen allen Stühlen und hat gerade aus dieser etwas unbequemen Lage heraus eine gute Beobachtungsposition. Die Studie liefert sowohl für Sozialwissenschaftler/-innen als auch für hochschulpolitische Praktiker/-innen nutzvolles Wissen.

Schlagworte


Beruf; Bildung; Gleichstellung; Hochschule; Macht; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/912



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