Rezension zu: Helga Satzinger: Differenz und Vererbung. Geschlechterordnungen in der Genetik und Hormonforschung 1890–1950. Köln u.a.: Böhlau Verlag 2009.

Heinz-Jürgen Voß

Abstract


Helga Satzinger beschreibt anschaulich die Entstehungskontexte genetischer und hormoneller Geschlechtertheorien von Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Dabei wendet sie sich den in diesen Forschungen zentralen Figuren Theodor Boveri, Richard Goldschmidt und Adolf Butenandt zu. Sie widmet sich nicht nur ihren (Geschlechter-)Theorien, sondern nimmt insbesondere die Herstellungsbedingungen der Forschungsergebnisse und den Anteil von Frauen an diesen in den Blick.

Schlagworte


Wissenschaftsgeschichte; Nationalsozialismus; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/878



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