Rezension zu: Emilija Mitrović, Dorothea Müller (Hg.): Sexarbeit – ein Beruf mit Interessensvertretung? Working in the sex industry – Jobs with representation of interests? Marburg: BdWi-Verlag 2009.

Wiebke Dierkes

Abstract


Der Band versammelt in internationaler Perspektive die sich teils diametral entgegenstehenden Positionen zur Sexarbeit im Allgemeinen sowie zur Frage der gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Besonderen und lässt die Brisanz der Diskussion sowohl im feministischen als auch im arbeits(markt)politischen Diskurs erkennen. Leider bleibt die Debatte in einem grundsätzlichen Für und Wider verhaftet und vernachlässigt die Diskussion und Evaluation konkreter Bemühungen gewerkschaftlicher Organisierungsstrategien in der Sexindustrie. Zu Wort kommen fast ausschließlich Vertreterinnen von Gewerkschaften oder Organisationen, die Sexarbeiter/-innen unterstützen. Nur zwei Beiträge stammen von Sexarbeiterinnen selbst.

Schlagworte


Arbeit; Beruf; Europa; Feminismus; Gewerkschaften; Prostitution; Soziale Bewegungen; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/822



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