Rezension zu: Jacqueline Broad, Karen Green: A History of Women’s Political Thought in Europe, 1400–1700. Cambridge: Cambridge University Press 2009.

Claudia Opitz-Belakhal

Abstract


Im vorliegenden Sammelband werden überwiegend bekannte Autorinnen der Frühen Neuzeit – wie Christine de Pizan, Marie de Gournay oder Mary Astell – aus einem neuen Blickwinkel, dem der politischen Ideengeschichte, präsentiert. Die europäische Perspektivierung, die der Buchtitel suggeriert, fehlt indes, denn es handelt sich fast ausschließlich um englische und französische Autorinnen. Auch die Frage, welche Vorzüge eine frauen- gegenüber einer geschlechtergeschichtlichen Blickrichtung hat, wird nur unbefriedigend beantwortet. Das Buch erscheint insofern bestenfalls als eine erste Einführung in ein weiterhin dringend zu bearbeitendes Feld.

Schlagworte


Literatur; Kultur; Biographie; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/819



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