Rezension zu: Judith Butler: Krieg und Affekt. Zürich u.a.: diaphanes 2009.

Rolf Löchel

Abstract


Seit einigen Jahren nimmt die gender-Theoretikerin Judith Butler in zunehmendem Maße auch Themen der politischen Ethik in den Blick. Ihre in den drei Texten des schmalen Bandes vorgetragene pazifistische Ideen und ihre Überlegungen angesichts des Irak-Kriegs, aber auch zur Burka oder der universellen Geltung von Menschenrechten sind allerdings nicht immer so originell oder gar überzeugend wie Butlers bahnbrechenden gender-theoretischen Entwürfe während der ersten Hälfte der 1990er Jahre.

Schlagworte


Ethnizität; Frieden und Krieg; Kultur; Macht, Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/768



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