Rezension zu: Yvonne Haffner, Beate Krais: Arbeit als Lebensform? Frankfurt am Main u.a.: Campus Verlag 2008

Daniela Heitzmann

Abstract


Nachdem der Mythos des unerbittlich arbeitenden Wissenschaftlers, der sich mit Haut und Haar ‚seiner‘ Forschung verschrieben hat, langsam zu bröckeln beginnt, stellt sich aus der Genderperspektive die Frage nach der Bedeutung der Arbeitskultur für die fortbestehende Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft, besonders in leitenden Positionen. Gleichzeitig trägt die allmähliche ‚Entdeckung‘ des Privaten für Männer, die nun auch Väter und Lebenspartner sein sollen (können), zur Entmythologisierung bei. Der vorliegende Sammelband widmet sich dem Balance-Akt zwischen Arbeits- und Privatleben, den Frauen und Männer zu leisten haben. Auf Grundlage zahlreicher empirischer Untersuchungen wird ein umfassendes und erkenntnisreiches Panorama über die Verquickungen individueller und struktureller Anforderungen an berufstätige Akademikerinnen und Akademiker vorgelegt.

Schlagworte


Arbeit; Beruf; Familie; Gender Mainstreaming; Gleichstellung; Hochschule; Wissenschaftstheorie; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/758



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