Rezension zu: Julia Kristeva: Das weibliche Genie – Melanie Klein. Gießen: Psychosozial-Verlag 2008

Lilli Gast

Abstract


Julia Kristeva widmet sich im zweiten Teil ihrer Trilogie über das weibliche Genie dem Leben und Werk von Melanie Klein, die mit ihren Arbeiten über die früheste Verfasstheit des Psychischen das psychoanalytische Denken für die Psychosen und den Wahn aufschloss und die Rolle des Mütterlichen im psychoanalytischen Diskurs neu definierte. In ihrer Auseinandersetzung mit Klein gelingt Kristeva nicht nur eine ausgesprochen gelungene Einführung in Kleins Denken, sondern auch eine Analyse weiblicher Intellektualität im 20. Jahrhundert. Zudem werden die Schnittstellen im Denken Kleins und Kristevas sichtbar.

Schlagworte


Psychoanalyse; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/748



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