Rezension zu: Jürgen Budde, Barbara Scholand, Hannelore Faulstich-Wieland: Geschlechtergerechtigkeit in der Schule. Weinheim: Juventa Verlag 2008

Ruth Michalek

Abstract


Die vorliegende Studie untersucht differenziert die komplexen Praktiken der Geschlechterkonstruktionen innerhalb der Schulkultur und gibt Anlass, viele Praxen geschlechtssensibler Pädagogik neu zu überdenken. An einem österreichischen Gymnasium werden die vielfältigen Wege des doing gender ethnographisch untersucht. Hierbei wird einerseits gefragt, welche Konstruktionsprozesse sich finden lassen, und andererseits, inwiefern diese das Gender-Thema betonen oder eher in den Hintergrund rücken. Die Autor/-innen kommen zu dem Schluss, dass eine Dramatisierung von Geschlecht entgegen der Absichten eher Dichotomisierungen verstärkt und hilft, Differenzen festzuschreiben.

Schlagworte


Schule, Koedukation, Jugend; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/703



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