Shopping Mall: Konsumtempel oder neuer ‚Frauenraum‘ im Zentrum der Stadt?

Stephanie Bock

Abstract


Die in den USA entstandene Shopping Mall ist aus den europäischen Stadtzentren nicht mehr wegzudenken. Kerstin Dörhöfer geht in ihrem Buch an ausgewählten Berliner Beispielen der Frage nach der Wirkung dieser vermeintlich homogenen baulichen ‚Monolithen‘ auf urbane Kultur und vor allem auf die Geschlechterverhältnisse nach. Die allmähliche Eroberung der Innenstädte durch die Shopping Mall ist – so das Fazit der lesenswerten Arbeit – kein Ausdruck einer verstärkten Teilhabe von Frauen am städtischen Leben. Vielmehr konterkariert der neue Innenraum im öffentlichen Stadtraum die mit Urbanität verbundene Vorstellung einer Aneignung städtischen Raums.

Schlagworte


Architektur; Ökonomie; Raum; Regionalstudien; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/681



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