Ein idyllisches Modell menschlicher Sexualität

Monika Gsell

Abstract


Die Psychoanalytikerin Ilka Quindeau präsentiert in ihrer Monographie das Modell einer „geschlechtsübergreifenden menschlichen Sexualität“ (S. 299). Dieses Modell versteht sie als Gegenentwurf zu bisherigen Theorien, denen zufolge die Entwicklung von Geschlechtsidentität durch Abgrenzung von andersgeschlechtlichen Aspekten und durch deren Abwertung entsteht. Sie beansprucht mit ihrem Modell, Geschlecht als gesellschaftliche Ordnungsstruktur in Frage zu stellen und damit zu einem entspannteren Geschlechterverhältnis beizutragen.

Schlagworte


Differenz; Identität; Psychoanalyse; Sexualität; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/678



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