Integrale Interdependenz – Komplexitätsmaximierung in den Gender Studies

Aline Oloff

Abstract


Die Frage, wie das Verhältnis von Gender zu weiteren sozialen Kategorisierungen zu konzeptualisieren ist, wird in den deutschsprachigen Gender Studies derzeit heiß diskutiert. Der vorliegende Band stellt eine Intervention in diese Debatte dar und leistet dabei vor allem zweierlei: Zum einen liefern die Aufsätze interessante Zusammenfassungen verschiedener Diskussionsverläufe und daraus hervorgehender Konzepte, zum anderen legen die Autorinnen selbst einen Entwurf vor, wie Kategorien sozialer Ungleichheit, Marginalisierung und Normalisierung in ihrer Komplexität erfasst und analysiert werden können – indem nämlich Gender selbst als inderdependente Kategorie gefasst wird.

Schlagworte


Intersektionalität; Queer; Soziale Ungleichheit; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/659



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