Frische marginalisierte Körper – ausgegrenzte Körper als Ware

Heinz-Jürgen Voß

Abstract


Für Arbeitsprozesse werden Körper normiert, um sie bestmöglich und gewinnbringend verwerten zu können. Sie sollen funktionieren – tun sie es nicht, stehen sie am Rand. Aber auch im Konsum- und Freizeitbereich werden Normen gesetzt – nicht von einer „repressiven Macht“, sondern durch die Mitwirkung aller Beteiligten. Ausgehend von einer insbesondere Foucault’schen Perspektive setzen die Beiträge des Sammelbandes einige an den Rand gedrängte Körper ins Licht. Mit welchen körperlichen Merkmalen wird man an den Rand gedrängt? Welche körperlichen Merkmale werden darüber hinaus eigens erdacht, um antisemitische, rassistische, sexistische Ausschlüsse zu vollziehen? Dieses Buch bietet lesenswerte historische und aktuelle Einblicke an; geschrieben sind sie zumeist von lange an entsprechenden Thematiken arbeitenden Wissenschaftler/-innen, von deren Arbeiten die Lesende hier knapp gefasst partizipieren kann.

Schlagworte


Behinderung; Körper; Neuzeit; Rassismus; Geschlecht; Gender

Volltext:

HTML


DOI: http://dx.doi.org/10.14766/652



querelles-net wird herausgegeben an der Freien Universität Berlin. ISSN 1862-054X