Berufskrankheiten, die Schaffung am Subjekt und politische Arbeit im Talkshow-Format

Ruben Marc Hackler

Abstract


In ihrer Analyse der Sprecherpositionen, die subalternen Frauen in Indien zugestanden wird, formuliert Gayatri Chakravorty Spivak eine Kritik am fehlenden Verantwortungsbewusstsein westlicher Intellektueller. Zugleich entwickelt sie eine anspruchsvolle Vorgabe für die Untersuchung kolonialer Herrschaftspraktiken. Während die Forderung nach Verantwortung allerdings hinter dem eigenen Anspruch zurückbleibt, die institutionellen und historischen Bedingungen akademischer Arbeit zu berücksichtigen, birgt ihre Theorie des unterworfenen Subjektes ein großes Analysepotential. Das Gespräch zwischen Spivak und Judith Butler enttäuscht hingegen die Erwartungen an eine informierte politische Öffentlichkeit.

Schlagworte


Beruf; Hochschule; Kolonialismus; Macht; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/603



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