Durchquerungen – die Arbeit der Subjektivität

Karen Wagels

Abstract


Die Arbeit des Sexuellen und das Sexuelle der Arbeit – mit diesem Fokus adressiert der Band sexuell arbeiten auf eindrucksvolle Weise die Zusammenhänge von Sexualität, Geschlecht und Lohnarbeit. Ob anhand von Fotografien und Tagebüchern der Hausangestellten Hannah Cullwick zu Zeiten des viktorianischen Englands, anhand der Analyse einer neuen Hotelform im heutigen Berlin oder anhand von Interviews mit Computer-Spezialist_innen1 bulgarischer Herkunft in München und in Sofia: Die Arbeit der Subjektivität wird als eine neue Machttechnologie gezeichnet, die zugleich unterwirft wie auch Umarbeitungen gesellschaftlich vorgesehener Plätze anreizt. Ergänzt werden die präzisen Beobachtungen und auf hohem theoretischen Niveau geführten Untersuchungen von Gesprächen mit Forscher_innen zu weiteren Arbeitsfeldern. Gemeinsam ist allen Ansätzen der Blick auf singuläre Praxen, in denen sich eine Prekarisierung von Denkformen und Diskursen vollzieht und vorangetrieben wird: Sexuelle Arbeit.

Schlagworte


Arbeit; Macht; Ökonomie; Sexualität; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/599



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