Zweifache Marginalisierung. Über das Verhältnis von Geschlecht, Politik und Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert

Andreas Schneider

Abstract


In ihrer Dissertation untersucht Heike Anke Berger die bislang in der Historiographiegeschichte deutlich vernachlässigte Kategorie Geschlecht. Sie nähert sich der Frage nach deren Rolle im Zusammenspiel mit Politik und Wissenschaft durch einen biographischen Zugriff. Anhand von Fallbeispielen zeigt die Autorin auf, in welchem Maße historische Praxis von geschlechtersegregierenden und -hierarchisierenden Formen der Arbeitsteilung sowie spezifisch männlich besetzten Vorstellungen des „Historikers“ beeinflusst war.

Schlagworte


Beruf; Biografie; Hochschule; Neuzeit; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/589



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