Gefangen im „Blumenzwiebel“-Modell: Hebbel und die Frauen

Gabrijela Mecky Zaragoza

Abstract


Bei Hilmar Grundmann steht das im Mittelpunkt, was Friedrich Hebbel in seinem Tagebuch den großen Prozess der Geschlechter nennt: „Das Weib und der Mann in ihrem reinen Verhältnis zu einander.“ Nach einem Einblick in Hebbels pantragisches Welt- und Dramenverständnis begibt sich der Autor auf die spannende Spur nach dem Umgang mit Geschlechterverhältnissen in Hebbels Tagebüchern und Tragödien. Dabei geht Grundmann auch Hebbels Modell der tragischen Heldin auf den Grund. Er kann das Phänomen der ‚entzwiebelten Blumenzwiebel‘ aber letztlich nicht ganz entschlüsseln.

Schlagworte


Literatur; Naturverhältnisse; Neuzeit; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/568



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