Heterosexuelle (Macht-)Verhältnisse erforschen

Mike Laufenberg

Abstract


Der Sammelband gibt Einblick in zentrale Arbeitsbereiche der aktuellen sozial- und kulturwissenschaftlichen Heteronormativitätsforschung. Wie im Untertitel angekündigt, soll dabei in erster Linie die Brauchbarkeit des Heteronormativitätskonzepts für die empirische Analyse von Machtverhältnissen um Sexualität und Geschlecht demonstriert und diskutiert werden. Die Stärken des Bandes liegen in seiner thematischen Vielfalt, in seinem methodologischen Reflexionsniveau und vor allem in seiner Systematik, die er den durchweg gelungenen Einführungstexten verdankt. Die Anthologie dokumentiert zugleich aber auch die Schwierigkeit, neue Impulse in das noch junge Forschungsfeld einzubringen; am Ende lösen viele Beiträge die in den Einleitungstexten erzeugten Erwartungen nicht ein.

Schlagworte


Intersektionalität; Macht; Queer; Sexualität; Wissenschaftsgeschichte; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/565



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