Sind es die Männer und nicht die Frauen, die keine Kinder wollen? Ergebnisse aktueller quantitativer Forschung zum generativen Verhalten

Lena Correll

Abstract


Die quantitative Studie von Eckhard und Klein umfasst knapp 200 Seiten und beschäftigt sich mit Geschlechterdifferenzen beim Kinderwunsch und der Motivation zur Elternschaft. Sie basiert auf Daten des Familiensurveys und wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen und Forschungen, die nach wie vor den Blick vorrangig auf Frauen richten, ist die vorliegende Studie bedeutsam. Die Autoren zeigen auf, dass unter den jüngeren Männern eine deutlich höhere Zahl kinderlos ist als unter den jüngeren Frauen und dass beim Thema Kinderwunsch und bei der Reaktion auf äußere Rahmenbedingungen verschiedene Geschlechterdifferenzen existieren. Der Fokus der Studie liegt dabei auf der ausführlichen Darstellung des quantitativen Datenmaterials, während Analysen und Interpretationen der Ergebnisse leider nur angedeutet werden.

Schlagworte


Bevölkerungspolitik; Kinder; Männerforschung; Schwangerschaft /Reproduktion; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/529



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