Koedukation als pädagogische Aufgabe

Renate Niekant

Abstract


Was ist reflexive Koedukation? Es ist eine Pädagogik „aufgeklärter Heterogenität“ (Annedore Prengel), die über die Diskussion der Geschlechterfrage an der Schule und auch über bloß formale Gleichheit (z. B. im Geschlechterverhältnis) hinaus differenzierte pädagogische Handlungsperspektiven im Umgang mit Vielfalt/Differenzen im Schulalltag eröffnen will. Ihr Ziel ist es, „gute Bedingungen für Lernprozesse“ (Kreienbaum/Urbaniak) zu schaffen, die individuelle Freiheit, Kreativität und Entwicklungsprozesse von Kindern und Jugendlichen im Interesse der Herstellung von Chancengleichheit ermöglichen.

Schlagworte


Jugend; Pädagogik; Schule; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/513



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