Ästhetisch-künstlerische Kaufanreize im späten Kaiserreich und während des Ersten Weltkrieges. Werbeplakate 1890-1918

Cord Arendes

Abstract


Die rasante industrielle Entwicklung führte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem bis dahin unvorstellbaren Anstieg der Güterproduktion. Schon ab der Jahrhundertwende war ein massenhafter und somit gewinnbringender Absatz von Waren nicht mehr ‚nebenbei‘ zu erzielen. Um die Gunst der potentiellen Kunden wurde im Vergleich zu heute allerdings auf einem ästhetisch und handwerklich höheren Niveau geworben. Namhafte Graphiker und Künstler schufen Plakate von teilweise zeitlosem Reiz. Die Konvergenz von Werbung und Kunst im Medium des Plakats, gepaart mit einer gesellschaftlichen Umbruchsituation, brachte auch ein spezielles Frauenbild hervor.

Schlagworte


Ästhetik; Bildende Kunst; Neuzeit; Repräsentation; Medizin Werbung; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/415



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