Sex after Fascism. Sexualitätsgeschichte als Politikgeschichte?

Pascal Eitler

Abstract


Dagmar Herzog bietet mit der vorliegenden Untersuchung einen ersten und in diesem Sinne beachtenswerten, körper- und geschlechtergeschichtlich aber grundsätzlich ergänzungsbedürftigen Überblick zur Geschichte der Sexualität in Deutschland im 20. Jahrhundert. Im Zentrum der Studie steht das sich wandelnde Verhältnis zwischen Sexualität und Vergangenheitspolitik in der Bundesrepublik, insbesondere die Politisierung der Sexualität um ‚1968‘. Eher rückblickend geraten die Adenauerära und der Nationalsozialismus in den Blick. Der Titel der amerikanischen Originalausgabe bringt diesen Themenschwerpunkt deutlich zum Ausdruck: Sex after Fascism.

Schlagworte


Macht; Nationalsozialismus; Sexualität; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/412



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