Generationen weiblicher Dichter um 1700 in Altenburg. Anna Carrdus legt eine sorgfältige Textedition vor

Mechthilde Vahsen

Abstract


Es lässt sich nicht sagen, dass mit Margaretha Susanna von Kuntsch alles anfing, aber die in Altenburg um 1700 ansässige Frau ist intensiv mit dem geistigen und kulturellen Leben der aufstrebenden Stadt verbunden. Ebenso wie 16 andere Frauen, größtenteils aus ihrem Verwandten- und Freundeskreis. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie Gedichte verfassen, die nun in einer hervorragend edierten und kommentierten Ausgabe vorliegen. Damit werden Werke von Autorinnen der Frühen Neuzeit der literarisch interessierten, breiten Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht: Ein existentiell wichtiger Beitrag zur Geschlechtergeschichte, der sich dem Werk und der Wiederentdeckung von Autorinnen widmet.

Schlagworte


Biografie; Literatur; Neuzeit; Regionalstudien; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/404



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