Feminismus contra jüdische Frömmigkeit?

Marianne Brentzel

Abstract


Bertha Pappenheim, berühmt vor allem als Anna O. aus Breuers und Freuds Studien über Hysterie, wurde nach Überwindung ihrer Krankheit eine bekannte jüdische Frauenrechtlerin und Pionierin der sozialen Arbeit. Britta Konz legt mit ihrer Dissertation eine theologisch fundierte Analyse des Lebenswerks dieser faszinierenden Frau vor, die 1904 den Jüdischen Frauenbund gründete, um für ihre Version des Judentums einzutreten: die Verbindung von traditionellem Judentum und Frauenemanzipation. Dieses weiblich-jüdische „Projekt der Moderne“ steht im Mittelpunkt der Studie.

Schlagworte


Alte Frauenbewegungen; Biografie; Feminismus; Religion; Soziale Arbeit; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/402



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