Gesagt und ungesagt

Dagmar Heimbach

Abstract


Die Studie Der Kampf um weibliche Individualität. Zur Transformation moderner Subjektivierungsweisen in Deutschland um 1900 ist der Fragestellung gewidmet, inwiefern „symbolisch-kulturelle Deutungs- bzw. Klassifizierungsprozesse“ (S. 9) adäquat beschrieben werden können. Hierzu hat Andrea Bührmann „Foucaults Überlegungen zur Analyse von Diskurs- und Machtformationen“ als theoretische Basis herangezogen. In Form einer „gesellschaftstheoretisch fundierten Dispositivanalyse“ (S. 20f.) hat sie diese rekonstruiert bzw. weitergedacht und um die Strukturkategorie Geschlecht ergänzt. Anhand des Kampfes von „Frauen für eine ’weibliche Individualität’“ (S. 11) im ausgehenden 19. Jahrhundert versucht sie, exemplarisch nachzuweisen, dass sich damit historische (Trans-)Formierungsprozesse sowohl theoretisch begreifen als auch historisch konkret darstellen lassen.

Schlagworte


Alte Frauenbewegungen; Neuzeit; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/371



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