Probleme mit „Modernisierung als Interpretationsrahmen von sozialer Arbeit und ‚Mütterlichkeit‘“

Brita Rang

Abstract


Unverändert ist das bereits 1986 von Christoph Sachße vorgelegte Buch nun ein drittes Mal, allerdings in einem anderen Verlag erschienen. Gegenstand ist die Entstehung der modernen beruflichen Sozialarbeit, die – so die These –, aus einer Verbindung von bürgerlich-kommunaler Wohlfahrtspflege und bürgerlich-konservativer Frauenbewegung hervorging. Deren ethisches Konzept der ‚geistigen Mütterlichkeit‘ habe jedoch von Beginn an in einem Spannungsverhältnis zur zunehmenden Verberuflichung und Bürokratisierung der sozialen Arbeit im Ersten Weltkrieg und der Weimarer Republik gestanden.

Schlagworte


Alte Frauenbewegungen; Beruf; Neuzeit; Rollen; Soziale Arbeit; Geschlecht; Gender

Volltext:

HTML


DOI: http://dx.doi.org/10.14766/294



querelles-net wird herausgegeben an der Freien Universität Berlin. ISSN 1862-054X