„Die Bedingungen, die ich als Frau vorfand, haben logischerweise zu meinem Ausstieg geführt“

Anina Mischau

Abstract


Warum gibt es, trotz zahlreicher Maßnahmen zur Steigerung des Frauenanteils in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen oder auch zur Integration von Frauen in entsprechende Berufsfelder, nach wie vor so wenige Ingenieurinnen in Deutschland? Warum wird technische Gestaltungs- und Definitionsmacht nahezu ungebrochen mit „Männlichkeit“ oder dem Bild „des Ingenieurs“ verknüpft? Warum zeigt sich die ingenieurwissenschaftliche Fachkultur, wie die Fachkulturforschung im ingenieurwissenschaftlichen Feld selbst, als besonders „resistent“ oder „widerständig“ gegen die Kategorie Geschlecht? Diesen spannenden und politisch provokanten Fragen geht Christiane Erlemann nach. In ihrem Buch rekonstruiert sie die Hinwendung zum, die Auseinandersetzung mit dem und letztlich die Abwendung vom ingenieurwissenschaftlichen Feld anhand biographisch orientierter narrativer Interviews mit Ingenieurinnen, die ihren Beruf „an den Nagel gehängt“ haben.

Schlagworte


Beruf; Biografie; Hochschule; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/246



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