Homosexuelle Literatur in der NS-Zeit

Susanne zur Nieden

Abstract


Christian Kleins Untersuchung über homoerotische Literatur in der NS-Zeit zeigt, dass eine Reihe von Texten erscheinen konnte, deren homoerotischer Gehalt für den aufmerksamen Leser durch ein System von Andeutungen, Verlagerung des Geschehens in die Antike oder ins Soldatenmilieu recht eindeutig zu entschlüsseln war. Da es eine systematische Indizierung nicht gab, konnten im Schatten des Literaturbetriebes homoerotische Texte entstehen, die bislang von der Forschung nicht wahrgenommen wurden.

Schlagworte


Homosexualität; Literatur; Nationalsozialismus; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/131



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