Rezension zu: Susan Buckingham, Virginie Le Masson (Hg.): Understanding Climate Change through Gender Relations. London, New York: Routledge 2017.

Sahra Dornick

Abstract


Im vorliegenden Sammelband werden aus einer intersektionalen und postkolonial-feministischen Perspektive globale Diskurse, Politiken und Praktiken zu Klimawandel kritisch dahingehend beleuchtet, inwiefern sie Geschlechterverhältnisse als Macht- und Herrschaftsverhältnisse sowie vergeschlechtlichte Attributionen, Risiken und Verletzlichkeiten als relevante Determinanten sozialer Realität berücksichtigen. Die Beiträge bieten nicht nur einen profunden Überblick über aktuelle Debatten der gendersensiblen Klimawandelforschung, sondern erhellen aus verschiedenen disziplinären und theoretischen Perspektiven auch die (ungenutzten) Potentiale der Geschlechterperspektive bei der Entwicklung von gesellschaftlichen Lösungen zur Verringerung des Emissionsausstoßes und zur Anpassung an die Klimaerwärmung.


Schlagworte


Gender Mainstreaming; Gleichstellung; Männlichkeit; Ökologie; Politik; Regionalstudien; Verwaltung; Geschlecht; Gender

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1249



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