Rezension zu: Martina Schattkowsky (Hg.): Frauen und Reformation. Handlungsfelder – Rollenmuster – Engagement. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2016.

Claudia Daiber

Abstract


Der Sammelband, der Teil eines Großprojektes aus Anlass des Jubiläumsjahres der Reformation ist, enthält zwölf Einzelbeiträge, die in drei thematische Kategorien eingeordnet sind. Die Forschungsfrage lautet, ob die Reformation den Frauen neue Handlungsspielräume eröffnete und damit auch neue Handlungsfähigkeiten für sie schuf. Die Einzelbeiträge werden im Hinblick auf diese Forschungsperspektive kritisch erörtert. Ganz besonders hervorzuheben ist der programmatische Aufsatz von Ute Gause, die die Reformationsgeschichtsschreibung und die Genderforschung engführt und eine Neukonzeptionierung der Reformations- und evangelischen Kirchengeschichtsschreibung unter Einschluss der Geschlechterforschung fordert.


Schlagworte


Geschlecht; Gender; Biografie; Religion; Rollen

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1227



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