Rezension zu: Maria Häusl, Stefan Horlacher, Sonja Koch, Gudrun Loster-Schneider, Susanne Schötz (Hg.): Armut. Gender-Perspektiven ihrer Bewältigung in Geschichte und Gegenwart. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2016.

  • Christoph Lorke Historisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Schlagworte: Arbeit, Gerechtigkeit, Neuzeit, Stigmatisierung, Ungleichheit, Wohlfahrtsstaat, Gender, Geschlecht

Abstract

Der Sammelband hat das vielschichtige Verhältnis von Armut und Geschlecht zum Thema. Indem aktuelle wie vergangene Problemfelder betrachtet und pluridisziplinär historische, theologische, psychologische, literatur-, sprach-, sozial- und kulturwissenschaftliche Zugänge eingenommen werden, beleuchten die Autorinnen und Autoren ganz unterschiedliche Facetten dieser Relation und ihrer mannigfachen Verschränkungen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Bewertung, Wahrnehmung und Deutung weiblicher (und männlicher) Armut sowie auf deren Einbettung in zeitgenössische Kontexte, Denkweisen und Kategorienbildung sozialer Ungleichheit.

Autor/innen-Biografie

Christoph Lorke, Historisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Veröffentlicht
2017-05-19
Rubrik
Rezensionen