Rezension zu: Kirstin Mertlitsch: Sister – Cyborgs – Drags. Das Denken in Begriffspersonen der Gender Studies. Bielefeld: transcript Verlag 2016.

Folke Brodersen

Abstract


Kirstin Mertlitsch umreißt mit ihrer Dissertation einen Ausgangspunkt für die (Neu-)Formulierung feministischer und queerer Philosophie. Einer universellen männlichen „ratio“ stellt sie das Konzept der Begriffspersonen gegenüber. Das Denken an diesen entlang und durch sie geschehe in Körperlichkeiten und Gesellschaft situiert, zugleich durch Wissen wie durch Affekte. Die Alltagspraxen der Begriffspersonen visieren zugleich neue Horizonte eines Anders-Werdens an, womit sie zugleich affizierend und gestaltend auf die Leser_innen wirken. Mertlitsch arbeitet die ‚Denk-Bewegungen‘ der ‚Sister‘, des ‚Nomadic Subject‘, der ‚New Mestiza‘, der ‚Cyborg‘ und der ‚Drag‘ heraus und analysiert die von ihnen ausgehenden Transformationen epistemologischer Prozesse.


Schlagworte


Feminist Materialism; Alte Frauenbewegungen; Postkolonialismus; Queer; Gender; Geschlecht

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1211



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