Rezension zu: Maddie Breeze: Seriousness and Women’s Roller Derby. Gender, Organization and Ambivalence. London u.a.: Palgrave Macmillan 2015.

Wiebke Dierkes

Abstract


Mit ihrer autoethnographischen Studie legt Maddie Breeze eine spannende sportsoziologische Analyse der Sportszene Roller Derby vor. Dabei entwickelt sie aus ihrem empirischen Material ein neues soziologisches Konzept von ‚Ernsthaftigkeit‘ und ‚Ernst-genommen-werden(-Wollen)‘, das sich von etablierten, linear gedachten und normativ ausgerichteten Modellen absetzt, beides wird dabei als eine widersprüchliche und ambivalente Praktik neu gedacht. So kann Breeze zeigen, wie es gelingen kann, in Transformationsprozessen neue Identitäts- und Organisationsformen herauszubilden, ohne dafür vorherige zu negieren und aufgeben zu müssen. Ein sehr empfehlenswertes Buch – nicht nur für Sportsoziolog*innen.


Schlagworte


Methoden; Sport; Gender; Geschlecht; Organisationen

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1207



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