Rezension zu: Mechthild Bereswill, Folkert Degenring, Sabine Stange (Hg.): Intersektionalität und Forschungspraxis. Wechselseitige Herausforderungen. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot 2015.

Heike Mauer

Abstract


Im vorliegenden Sammelband wird der Schwerpunkt auf disziplinäre Perspektiven gelegt, die in der sozialwissenschaftlichen Debatte um Intersektionalität als „neues Paradigma der Geschlechterforschung“ (Gudrun-Axeli Knapp) bisweilen wenig repräsentiert sind ─ Geschichtswissenschaft, Mediävistik, Literaturwissenschaften. Versammelt sind primär Beispiele für empirische Zugänge zu Intersektionalität als Forschungspraxis. Diese Schwerpunktsetzung verschiebt auch die Perspektive in den aktuellen Kontroversen um Fragen der Auswahl, Setzung, Rekonstruktion oder Dekonstruktion intersektionaler Analysekategorien. Intersektionalität erscheint als eine Forschungsperspektive, mit deren Hilfe auf ganz unterschiedliche theoretische und methodische Weise die Mehrdimensionalität von Geschlecht eingefangen werden kann.


Schlagworte


Intersektionalität; Forschungspraxis; Gender; Geschlecht; Dekonstruktion; Methoden

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DOI: http://dx.doi.org/10.14766/1190



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